Sächsische Schweiz I 3 Touren

Mai/Juni 2019

Die Sächsische Schweiz ist geprägt von bizarren Felsformationen, Canyons, zerschluchteten Felsmassiven, Fernblicken, Wäldern, Bachtälern und einer artenreichen Vegetation. Das sächsische Elbsandsteingebirge eignet sich wunderbar zum wandern und klettern, aber es gibt auch einige Schlösser und Burgen zu besichtigen.

Höchster Gipfel: Großer Zschirnstein (562 m)

Namensgebung: Der Name Sächsische Schweiz entstand im 18. Jahrhundert. Die beiden Schweizer Künstler Adrian Zingg und Anton Graff waren 1766 an die Dresdner Kunstakademie berufen worden. „Von ihrer neuen Wahlheimat aus sahen sie ostwärts, etwa einen Tagesmarsch entfernt, ein Gebirge liegen. Es zeigte ein merkwürdig abgeflachtes Panorama, ohne eigentliche Gipfel“ … Diese fühlten sich von der Landschaft an ihre Heimat, den Schweizer Jura, erinnert und berichteten in ihrem Briefwechsel zur Unterscheidung von ihrer Heimat von der „Sächsischen Schweiz“. … Populär wurde die Bezeichnung durch die Veröffentlichungen von Wilhelm Leberecht Götzinger. In seinen Büchern beschrieb er die Sächsische Schweiz und machte die Bezeichnung einem weiten Publikum bekannt. (Quelle: Wikipedia)

Tour 1 und 2 im Mai 2019
Tour 3 im Juni 2019

Hotel & Restaurant

Wir waren für zwei Nächte im Berghotel Bastein und hatten ein „Doppelzimmer Grand“ inklusive Frühstück, welches sehr gut war, für 145 Euro pro Nacht/Zimmer. Die Zimmer sind okay, könnten aber modernen eingerichtet sein. In der Woche sind die Preise günstiger als am Wochenende. Der Vorteil des Berghotels ist die Lage, welche direkt oben an der berühmten Bastei-Brücke ist. Der Nachteil ist natürlich, dass in der Zeit von ca. 10 Uhr bis 17 Uhr eine Menge Touristen unterwegs sind, sonst war es sehr ruhig. Gegenüber vom Hotel befindet sich das Panoramarestaurant welches mit seiner wahnsinnigen Aussicht Richtung Festung Königstein und Lilienstein glänzt. Ich kann außerdem nur wärmstens den Saisonsalat mit kandierten Walnüssen und Trauben empfehlen.

Unsere Strecken

1. Wandertag

Strecke: Bastei – Rathen – Füllhölzelweg – Polenztal – Hocksteinaussicht – Amselsee – Bastei
Zeit in Bewegung: 4 Stunden 30 Minuten
Zeit Insgesamt: 6 Stunden 30 Minuten
Distanz: 15 km
Höhenmeter:
500 m

 

2. Wandertag

Strecke: Bastei – Rathen – Lilienstein – Königstein – Rathen – Bastei
Zeit in Bewegung: fast 6 Stunden
Zeit Insgesamt: 9 Stunden 30 Minuten
Distanz: 21 km
Höhenmeter:
780 m

Fähre:
Überfahrt mit der Fähre in Königstein und Rathen. Unbedingt Einzelfahrscheine, statt „Hin- und Zurück“, kaufen, da die Fähre in Rathen nicht zum Verbundgebiet gehört und eigene Preise hat.

Das Steingut: Bevor es mit der Fähre nach Königstein rüber ging, haben wir den niedlichen, blauen Bauernhof „Das Steingut“ entdeckt und haben uns ein Stück frischen Kuchen und Kaffee bzw. selbsthergestellten Cidre gegönnt.

 

Am letzten Tag sind wir früh 5 Uhr aufgestanden und waren nicht die Einzigen, die den Sonnenaufgang an der Bastei-Brücke fotografieren wollten. Der Nebel am Vortag in der Früh war genau so schön, wie die ersten Sonnenstrahlen, die sich am Horizont zwischen dem Wald und den Wolken schoben. Es war später sogar noch ein Heißluftballon zu sehen.

3. Tour im Juni 2019 mit der Familie

Strecke: Beuthenfall – Affensteine – Frienstein – Schrammsteine – Beuthenfall
Zeit in Bewegung: knapp 3 Stunden
Zeit Insgesamt: knapp 6 Stunden
Distanz: 9 km
Höhenmeter:
240 m

Equipment
Canon 5D Mark III
Canon EF 50mm f/1.2 L USM
Canon EF 16-35mm 1/2,8L II USM