Vancouver & Rocky Mountains I Kanada

August 2019

Kanada ist der Inbegriff unberührter Natur, unendliche Wälder, glasklare Bäche und Seen, schneebedeckte Berge, Elche und Bären. Kanadas Großstädte, wie Vancouver und Toronto, bieten daher eine gelungene Abwechslung zu den Naturerlebnissen.

Wissenswertes
Kanada umfasst eine Fläche von fast 10 Millionen km² und ist damit nach Russland das zweitgrößte Land der Erde, hat aber nur 35,2 Millionen Einwohner. Zum Vergleich: Deutschland hat eine Fläche von ca. 360 Tausend km² und knapp 82,8 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt ist Ottawa (knapp 1 Million Einwohner) und Kanada erstreckt sich über sechs Zeitzonen (Vancouver hat 9 Stunden Zeitunterschied zu Deutschland). Das Nationaltier ist nicht, wie viele vielleicht vermuten, der Bär oder der Elch, sondern der Biber und ist auf der kanadischen Fünf-Cent-Münze abgebildet.

Temperaturen
Wir hatten in den Nationalparks früh meist um die 8°C, tagsüber dann auch bis 28°C. In Toronto war es mit 31°C am wärmsten. Wir hatten oft Glück mit dem Wetter und wenig Regen.

Unsere Route
Frankfurt – Vancouver
Flug mit Air Canada
Vancouver – Rocky Mountains – Calgary mit dem Mietauto von Alamo
Calgary – Toronto Flug mit Air Canada 
Toronto – Frankfurt
Flug mit Air Canada

Unsere Strecke (Insgesamt sind wir 1.900 km gefahren):
Vancouver → Hope → Kamloops → Mount Robson → Jasper NP → Lake Louis → Banff NP → Calgary

 

Übernachtungen
Vancouver – 3 Nächte: Ferienwohnung
Barriere – 1 Nacht: Mountain Springs Motel
Jasper – 4 Nächte: Patricia Lake Bungalows
Lake Louis – 5 Nächte: HI Lake Louise Hostel
Calgary – 1 Nacht: Wingate By Wyndham Hotel
Toronto – 4 Nächte: AirBnB Apartement im 34. Stock

Toronto und die Niagarafälle gibt es in einem zweiten Teil → coming soon

Unsere Highlights in Vancouver in 48 Stunden:

  • Jericho Beach
  • Lookout (Turm mit gläsernem Aufzug zu Aussichtsplattform, die einen Rundumblick auf die Stadt bietet.)
  • Gastown Vancouver Steam Clock
  • Vancouver Public Library
  • Robson Street
  • China Town (Dr. Sun Yat-Sen Classical Chinese Garden, Millennium Gate, Andy Livingstone Park)
  • Stanley Park
  • Totem Poles
  • Vancouver Aquarium
  • 9 O’Clock Gun
  • Brockton Point Lighthouse
  • Vancouver Seawall
  • Prospect Point Lookout
  • Devonian Harbour Park
  • English Bay Beach
  • Coal Harbour

Nach drei Übernachtungen in Vancouver ging unsere Reise weiter Richtung Kamploops. Nach Hope lässt es sich am besten auf der #7 fahren. Es ist weniger Verkehr, kaum Extrazeit und es gibt Stände mit frischem Obst und Gemüse. Das Blue Moose ist super für eine Pause mit frischem Kaffee und Sandwiches oder Kuchen.

Nur 10 Minuten weiter gelangt man zu den Othello Tunnels, das sind alte Eisenbahntunnel von 1914. Wunderschöne Schluchten und schon ein bisschen unheimlich durch die dunklen Tunnel zu laufen. Danach sind wir die Autobahn #5 nach Kamploops gefahren und waren im „The Noble Pig“ essen. Unbedingt das Mac’n Cheese probieren. Unsere Unterkunft befand sich dann noch ein Stück weiter in Barriere.

Wir starteten früh und fuhren weiter die Autobahn Richtung Jasper Nationalpark.

Wir hatten Frühstück im „High 5 Diner„, waren am Spahats Creek Wasserfall und sind zum Mount Robson Visitor Center. Der Mount Robson ist der höchste Berg der kanadischen Rocky Mountains (3.954 m) und es führt ein Wanderweg zum Kinney Lake – aus Zeitgründen haben wir das leider nicht geschafft und sind weiter zu unserer nächsten Unterkunft am wunderschönen Patricia Lake.

Eintrittspreise Nationalpark
Kurz vor unserer Reise las ich, dass man für die Nationalpark Eintritt zahlen muss. Ab sieben Tage lohnt sich eine Jahreskarte. Die kostet 67,70 CAD (ca. 47 Euro) pro Person. Kinder zahlen bis 17 Jahre nichts.
Weitere Infos:
Gebühren im Jasper NP
Gebühren im Banff NP
Gebühren für Jahreskarte für alle Nationalparks

Was wir im Jasper Nationalpark noch unternommen haben:

  • Wanderung im „Valley of the Five Lakes“ (Unbedingt Mückenspray mitnehmen)
  • Wanderung „Old Fort Point Loop
  • die Stadt Jasper angeschaut
  • Maligne Lake & Maligne Canyon 
  • Kanu fahren auf dem Patricia Lake

Bären, Elche, Rentiere und Streifen- und Eichhörnchen 
Ich hätte nicht gedacht, dass wir so viele frei lebende Tiere wie Bären und Elche sehen würden. Aber wir hatten oft Glück, vor allem am Straßenrand, Tiere beobachten zu können.

Wir fuhren weiter den Icefield Parkway Richtung Banff Nationalpark. Die Strecke ist besonders schön, es gibt einige Parkplätze zum Picknicken und man sollte unbedingt bei folgenden Highlights einen Stop einlegen:

  • Atabaska Falls
  • Columbia Icefield – Gletscherzunge 
  • Peyto Lake
  • Bow Lake

Wir hatten ein Zimmer über zwei Etagen im HI Lake Louise Hostel und waren begeistert vom Restaurant „Bill Peyto’s Cafe“ gleich nebenan.

Wir unternahmen weitere Ausflüge:

  • Wanderung um den Emerald Lake 
  • Lake Louis – Wunderschön bei Nebel und unbedingt früh vor 7 Uhr da sein, sonst gibt es keine Parkplätze mehr …
  • Johnston Canyon
  • Moraine Lake – Abends ab 20 Uhr ist die Zufahrtsstraße wieder geöffnet…
  • Sulphur Mountain Gondel
  • Bow Falls Viewpoint
  • Surprise Corner Viewpoint mit Blick auf das Banff Springs Hotel
  • Banff
  • Lift beim Lake Louise Ski Resort auf den Whitehorn Mountain

Equipment
Canon 5D Mark III
Canon EF 50mm f/1.2 L USM
Canon EF 16-35mm 1/2,8L II USM
Canon EF 100mm f/2 USM